Norddt. Institut

Mitglied im
International Institute for
Bioenergetic Analysis

NIBA-Studientag Tagesseminar

Freitag:
10.30 Uhr
  bis
17.30 Uhr
Dr. med. Jörg Clauer
Facharzt f. Psychosom. Med. u. Psychoanalyse, CBT. IIBA Faculty
40 Jahre Bioenergetik im NIBA

Was sind unsere Wurzeln – Was hat Bestand – Was entwickelt sich neu

 

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NIBA-Studientag Vorträge

Freitag:
18.00 Uhr
Abendessen
 
 
19.30 Uhr
Susanne Winkler, Moderation
Psych. Psychoth., lokale Trainerin und Supervisorin für Bioenerg. Analyse
40 Jahre Bioenergetik

Was sind unsere Wurzeln – Was hat Bestand – Was entwickelt sich neu
Panel mit den Referenten des Tagesseminars

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Samstag:
7.15 Uhr
Dr. Otto Kellner
Dr. med. & Dipl. Psychologe, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, CBT
Übungsgruppe vor dem Frühstück
 
8.00 Uhr
Frühstück
 
9.00 Uhr
Dr. phil. Vera Kattermann
Psychologische Psychotherapeutin

 

 

Grenzverletzungen in der Psychotherapie und psychotherapeutischen Ausbildung: Nachdenken über seelische Auswirkungen und Möglichkeiten gemeinsamer Verarbeitung

Teil 1

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10.30 Uhr
Kaffeepause
 
 
11.00 Uhr
Dr. phil. Vera Kattermann
Psychologische Psychotherapeutin

 

Grenzverletzungen in der Psychotherapie und psychotherapeutischen Ausbildung: Nachdenken über seelische Auswirkungen und Möglichkeiten gemeinsamer Verarbeitung

Teil 2  Diskussion

Moderator Martin Weimer, Pastoralpsyhologe, Gruppenanalytiker

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12.30 Uhr
Mittagessen
 

Fortbildung Nr.: 19-TS

Pkt. beantragt  

Freitag, 1. März 2019    NIBA-Studientag   Tagesseminar mit Heiner Steckel und Dr. med. Jörg Clauer und Violaine De Clerck

Jugendgästehaus  Kirchstr. 38,  26871 Papenburg-Untenende,  Tel.: +49 (0) 4961 - 80 97 10

Beginn: Freitag 10.30 Uhr  |  Ende: Freitag 17.30 Uhr

Kosten: 80 EUR  |  NIBA-Mitgl.  60 EUR   zzgl. 45 EUR Tagungspausch., plus Unt./Verpfl.

Fortbildung Nr.: 19-STT

PK 8 P.  

Freitag, 1. März 2019 – Samstag, 2. März 2019    NIBA-Studientag   Vorträge

Jugendgästehaus  Kirchstr. 38,  26871 Papenburg-Untenende,  Tel.: +49 (0) 4961 - 80 97 10

Beginn: Freitag 18 Uhr (Abendessen)  |  Ende: Samstag 13 Uhr (Mittagessen)

Kosten: 50 EUR  |  NIBA-Mitgl.  40 EUR   zzgl. Unt./Verpfl. o.Tagungspausch./Verpfl.

Das Tagesseminar

40 Jahre Bioenergetik im NIBA

Was sind unsere Wurzeln – Was hat Bestand – Was entwickelt sich neu

 

Dr. Jörg Clauer 
Förderung sensomotorischer Bewusstheit und neuronaler Integrationsprozesse als Grundlage für korrigierende emotionale Beziehungserfahrungen im Therapieprozess

Mich fasziniert in den letzten Jahren die Wirksamkeit einer Schulung von Kassenpatienten mit einfachen, aber grundlegenden körperlichen Übungsfolgen zur Körperwahrnehmung und Beweglichkeit. Dies gilt besonders für Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen und Essstörungen.
Gemeinsame ausgeführte körperliche Übungen, die der Pat. als Hausaufgabe weiter durchführt, bewirken meist eine neue Achtsamkeit für das leiblich-gefühlsmäßige Erleben. Patienten entdecken dabei Grundlagen für ihre Schwierigkeiten. Zugleich wird damit die Bereitschaft gefördert, dass sich beide Partner der Dyade auf den therapeutischen Interaktions- und Resonanzprozess einlassen. In diesem entsteht dann in nicht vorhersehbar und oftmals verblüffender Weise die Chance, korrigierende emotionale Beziehungserfahrungen zu machen. 

Ich werde klinische Fallbeispiele präsentieren mit spezifischen körperlichen Erfahrungsmustern im Kontext unterschiedlicher Beziehungsprozesse. Außerdem werden Ansätze für mögliche neurobiologische Erklärungsmodelle vorgestellt.

Jörg Clauer, Dr. med., Jg. 1951; CBT, Internationaler Trainer für Bioenergetische Analyse (IIBA-Faculty). Seit 1999 psychotherapeutische Kassenpraxis als Arzt für Psychosomatische Medizin/ Psychoanalyse in Osnabrück; davor Leitender Arzt in Psychosomatisch-Psychotherapeutischen Fachkliniken. Dozent, Lehrtherapeut und Lehrsupervisor (DGSv). Diverse Veröffentlichungen in Büchern und Fachzeitschriften. Arbeitsschwerpunkte: Implizites Beziehungswissen/Intercorporeité; Kooperation/Primäres Dreieck(=Triade); Psychosomatik/ Somatoforme Störungen.

 

Violaine de Clerck  
Catharsis and Relation

50 years ago, A.Lowen created tools for emotional work in a double purpose: emotional discharge and grounding. Today, we know more, from the therapeutic experience and the research, about the importance of attachment experiences for the emotional regulation. From that perspective, bioenergetic analysis evolved to more relation oriented. To some degree this evolution leads to the abandon of the some bioenergetic work from the foundation. Specifically the “stress exercises”, that are important tools for therapeutic catharsis that are the natural emotional treatment for life’s chocks. I will  present my way of integrating those two dimensions of bioenergetic analysis and the in-depth experience of stress exercises which are a specific wealth.

Violaine De Clerck (Brussels, Belgium). Licenced psychologist 1976, CBT 1981, IIBA international trainer in 1996, trainer in France, Belgium. Has been society director from the Belgium society (Sobab) during many years and VP of IIBA 2002-2008 working mainly on the curriculum 2005 and actually the new revision 2008. “Catharsis and relationship” integration of traditional and modern bioenergetic work including cathartic experience is the topic of her continuing education workshops. Experienced in traditional Egyptian dance , and the teaching of it as a joy full way to celebrate our connection to the earth.

 

Heiner Steckel
Unwillkürliche Bewegungen und Selbstregulation 

In meiner bioenergetischen Arbeit stellt die Nutzung des biologisch verankerten Zittermechanismus weiterhin das zentrale Element dar.

Lowen‘s Credo war: „Unabhängig von der zugrundeliegenden Thematik des Patienten, arbeitet daran, daß er/sie zittern kann um so die körperlich-seelische Toleranz für Emotionen ( experience - express and contain them ) zu erhöhen.“
Dies gilt für mich mehr den je - und heutzutage hilft mir ein erweitertes Verständnis von Trauma und von Porges‘ Polyvagaltheorie die wesentliche Bedeutung von Selbst- und Co-Regulation in diesem Prozess neu zu bestimmen. 

Dies werde ich in einigen theoretischen Thesen darstellen und auch praktisch demonstrieren. Hierzu werde ich auch auf klassische bioenergetische Übungen und Interventionen zurückgreifen - z.B. die Ar-beit mit dem bioenergetischen Atemschemel unter Berücksichtigung der angesprochenen Perspektiven.

Heiner Steckel, Dipl.Päd., Heilpraktiker für Psychotherapie, seit 1990 internationaler Trainer im IIBA. 1979 Mitbegründer des Norddeutschen Instituts für Bioenergetische Analyse, private Praxis als bioenergetischer Therapeut und Supervisor. Seit mehr als 25 Jahren Koordination von Aus- und Fortbildungen für Bioenergetische Analytiker weltweit, therapeutische Workshops in Europa und Südamerika. Unterricht der Bioenergetischen Analyse und TRE® in verschiedenen Bereichen der psychosozialen Arbeit und der Traumatherapie. Seit mehr als 10 Jahren in enger Zusammenarbeit mit David Berceli (TRE®FA) in der internationalen TRE Organisation.

 

 

 

Dr. med. Jörg Clauer,


Die Fachvorträge

40 Jahre Bioenergetik

Was sind unsere Wurzeln – Was hat Bestand – Was entwickelt sich neu
Panel mit den Referenten des Tagesseminars

Die drei Referenten des Tagesseminars werden am Abend zunächst ihren Ansatz in einem ca achtminütigen Beitrag erläutern. Anschließend diskutieren sie ihre unterschiedlichen Arbeitsansätze miteinander und die Zuhörerschaft wird eingeladen, in die Diskussion miteinzutreten. Durch die einführenden Beiträge der Referenten wird es den Teilnehmern, die erst zum Studientag selbst kommen, ermöglicht, in das Thema hineinzufinden und mitdiskutieren zu können.

ReferentIn: Susanne Winkler, Moderation


Grenzverletzungen in der Psychotherapie und psychotherapeutischen Ausbildung: Nachdenken über seelische Auswirkungen und Möglichkeiten gemeinsamer Verarbeitung

Teil 1

Das Verstehen und die Bewusstheit über die meist fatalen Auswirkungen von sexuellen oder auch strukturellen Grenzverletzungen hat sich erst in den vergangenen Jahren zunehmend ausdifferenziert. Der Vortrag spürt den vielfältigen emotionalen Konflikten und Herausforderungen nach, die sich nach grenzverletzendem Verhalten in Psychotherapien und insbesondere im therapeutischen Ausbildungssetting aufwerfen: im Täter/in, im Opfer und im umgebenden System. Dabei bezieht sich grenzverletzendes Verhalten nicht ausschließlich auf erotische/sexuelle Übergriffe, sondern auch auf nach außen hin scheinbar „harmlose“ Schattierungen von Grenzüberschreitungen. Die damit verbundenen verbundenen unerträglichen und paradoxen Gefühle entfalten jedoch häufig eine enorme emotionale Wucht. 


Welche Möglichkeiten einer Transformation der mit diesem Geschehen verbundenen hochaufgeladenen Konflikte lassen sich finden? Wie können Institutionen mit dem Bekanntwerden von Grenzverletzungen umgehen? Nötig ist fraglos der Versuch gemeinsamer Auseinandersetzung, um das mit Geheimnis und Tabu verbundene Schweigen zu brechen. Ebenso geht es um den Versuch, offene und vertrauensvolle Kommunikation wiederherzustellen. Und es geht um einen Rahmen, innerhalb dessen vielleicht auch in Stellvertretung einige der Gefühle von Täter und Opfer ausgesprochen und gemeinsam verdaut werden können. 


Im Vortrag werden Zugänge und Konzepte institutioneller Auseinandersetzung vorgestellt und diskutiert.

ReferentIn: Dr. phil. Vera Kattermann


Grenzverletzungen in der Psychotherapie und psychotherapeutischen Ausbildung: Nachdenken über seelische Auswirkungen und Möglichkeiten gemeinsamer Verarbeitung

Teil 2  Diskussion

Moderator Martin Weimer, Pastoralpsyhologe, Gruppenanalytiker

 

Moderation der Diskussion zum Vortragsthema:

Martin Weimer, Pastoralpsychologe (Lehrsupervisor, DGfP, PPI), Gruppenanalytiker, Lehranalytiker (D3G), Dozent am John-Rittmeister-Institut für Psychoanalyse, Psychotherapie, Kiel (JRI)
Zahlreiche Veröffentlichungen aus den Bereichen Pastoralpsychologie und Gruppenanalyse. Zuletzt: Zur Diskussi-on der gruppenanalytischen Matrixmetapher, Psyche_Z.psychoanal. 71, 12 (2017): 1121-1151; Zur Ambivalenz von Sehnsucht und Perversion in kirchlichen Rollen und Organisationen, WzM 67 (2015): 21-38; Vorüberlegungen zu einer gruppenanalytischen Theorie der Depression, in: M. Gartner&H. Speidel (Hrsg.), Aus der Werkstatt der Psychoanalytiker II, Kiel 2017

 

 

 

ReferentIn: Dr. phil. Vera Kattermann

 

Studientag am 1. und 2. März 2019

im Jugendgästehaus in 26871 Papenburg-Untenende, Kirchstr. 38